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Vitrine 123: Beamen

Beamen: Von der Fantasie zur Forschungsfrage

Seit mehr als 100 Jahren lässt Science-Fiction Menschen über die Technik von morgen nachdenken. Eine ihrer bekanntesten Visionen ist das Beamen: In der Fernsehserie Star Trek verschwinden Menschen an einem Ort und erscheinen an einem anderen wieder. Wäre so etwas tatsächlich möglich?

Die Wissenschaft hat eine eigene Antwort auf diese Frage gefunden – und sie sieht anders aus als in der Serie. Bei der Quantenteleportation wird ein Quantenzustand von einem Teilchen auf ein anderes übertragen. Vereinfacht gesagt: Eine bestimmte Eigenschaft lässt sich an einem anderen Ort wiederherstellen. Dafür braucht es miteinander verschränkte Teilchen und zusätzlich Messdaten, die auf gewöhnlichem Weg übermittelt werden. 1997 gelang einem Forschungsteam um den österreichischen Physiker Anton Zeilinger ein erstes Experiment dazu.

Menschen und Gegenstände werden dabei nicht transportiert. Die Quantenteleportation könnte künftig jedoch helfen, Quantencomputer miteinander zu verbinden und neue Kommunikationsnetze aufzubauen.

Das Beamen zeigt, wie aus einer fantastischen Vorstellung eine echte Forschungsfrage werden kann – auch wenn die Antwort ganz anders ausfällt als erwartet. Welche Idee aus der Science-Fiction wird uns als Nächstes zum Weiterdenken bringen?

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Was unterscheidet Beamen von Quantenteleportation?

Zur Vertiefung Beamen →

Quellen & weiterführende Informationen